Globale Islamische Medienfront GIMF
Da liest man nichtsahnend bei SPON und stößt auf einen Artikel, der sich mit deutschsprachigen Übersetzungen von Al-Quaida Absonderungen befasst.
Die URL des Blogs, an dem sich der Artikel aufhängt wird - überkorrekt wie eh und je - nicht genannt, aber gleich das erste Suchergebnis ist das Richtige.
GIMF Globale Islamische Medienfront nennen sich die Übersetzer, und haben bereits eine beachtliche Menge an Meldungen transkribiert.
Was soll man nun von der Page halten?
SPON fährt wie gewohnt in der Einbahnstraße und verteufelt die Seite mit dem Verweis auf deutlich symphatisierende Ausrichtung des Blogs.
Mag sein, aber deshalb dichtmachen, verbieten, wegschließen? Wie lange wird es dauern, bis der Net-Hydra neue Köpfe wachsen?
Das hat sogar SPON erkannt, und so bleibt der Artikel verhältnismässig inhaltsleer, und mir die Botschaft desselben schleierhaft.
Sicherlich gibt es Menschen, bei denen durch Seiten, auf denen die Taten der Terroristen glorifiziert und gerechtfertigt werden, Sympathien für eben diese erzeugt oder befördert werden.
Aber ist es nicht überall so, dass jemand, der eine gewisse Zuneigung oder Neutralität, zumindest keine Abneigung einem Thema gegenüber aufbringt von einer einseitigen Berichterstattung darüber beeinflusst werden kann?
Wie mir türkischstämmige Freunde erzählen, würde sich manch einer wundern, was in türkischen Zeitungen zu lesen ist, die an jedem berliner Kiosk zu erwerben sind, wenn er es denn nur verstünde.
Wo bleibt also der positive Aspekt?
Zugang zu bisher unzugänglichen Informationen!
Ich finde es durchaus interessant, mit welchen sprachlichen Mitteln hier Propaganda betrieben wird, wie Vorfälle ausgelegt, begründet werden und Ideologie verfochten wird, vor allem, im direkten Vergleich zur westlichen Medienberichterstattung.
Der "mündige Bürger", der Informationen filtert, gewichtet und einordnet, kann durch einen Einblick wie diesen nur gewinnen - der gemeine SPON-Leser scheint nach Einschätzung der Redaktion leider nicht zu dieser Gruppe zu gehören - was sonst sollte sie dazu veranlasst haben, nicht auf die Seite zu verweisen, damit er sich selbst ein Bild machen kann?
Aber der gemeine SPON-Leser scheint nach Mutmaßung der Redaktion ja nichtmal in der Lage, GIMF in eine Suchmaschine einzuhacken, warum sonst versucht man die Adresse zu verschleiern, deren Auffindung keine fünf Sekunden dauert?
Die URL des Blogs, an dem sich der Artikel aufhängt wird - überkorrekt wie eh und je - nicht genannt, aber gleich das erste Suchergebnis ist das Richtige.
GIMF Globale Islamische Medienfront nennen sich die Übersetzer, und haben bereits eine beachtliche Menge an Meldungen transkribiert.
Was soll man nun von der Page halten?
SPON fährt wie gewohnt in der Einbahnstraße und verteufelt die Seite mit dem Verweis auf deutlich symphatisierende Ausrichtung des Blogs.
Mag sein, aber deshalb dichtmachen, verbieten, wegschließen? Wie lange wird es dauern, bis der Net-Hydra neue Köpfe wachsen?
Das hat sogar SPON erkannt, und so bleibt der Artikel verhältnismässig inhaltsleer, und mir die Botschaft desselben schleierhaft.
Sicherlich gibt es Menschen, bei denen durch Seiten, auf denen die Taten der Terroristen glorifiziert und gerechtfertigt werden, Sympathien für eben diese erzeugt oder befördert werden.
Aber ist es nicht überall so, dass jemand, der eine gewisse Zuneigung oder Neutralität, zumindest keine Abneigung einem Thema gegenüber aufbringt von einer einseitigen Berichterstattung darüber beeinflusst werden kann?
Wie mir türkischstämmige Freunde erzählen, würde sich manch einer wundern, was in türkischen Zeitungen zu lesen ist, die an jedem berliner Kiosk zu erwerben sind, wenn er es denn nur verstünde.
Wo bleibt also der positive Aspekt?
Zugang zu bisher unzugänglichen Informationen!
Ich finde es durchaus interessant, mit welchen sprachlichen Mitteln hier Propaganda betrieben wird, wie Vorfälle ausgelegt, begründet werden und Ideologie verfochten wird, vor allem, im direkten Vergleich zur westlichen Medienberichterstattung.
Der "mündige Bürger", der Informationen filtert, gewichtet und einordnet, kann durch einen Einblick wie diesen nur gewinnen - der gemeine SPON-Leser scheint nach Einschätzung der Redaktion leider nicht zu dieser Gruppe zu gehören - was sonst sollte sie dazu veranlasst haben, nicht auf die Seite zu verweisen, damit er sich selbst ein Bild machen kann?
Aber der gemeine SPON-Leser scheint nach Mutmaßung der Redaktion ja nichtmal in der Lage, GIMF in eine Suchmaschine einzuhacken, warum sonst versucht man die Adresse zu verschleiern, deren Auffindung keine fünf Sekunden dauert?
0700fabsen00 - 29. Aug, 22:38
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