Von Laien und Profis
Gedanken um die Zukunft des World Wide Web.
Wie bereits festgestellt, nutzt jeder das Internet seiner Interessenlage nach anders.
So sind auch die jeweiligen Blickweisen, und Meinungen über das Medium verschieden.
Dass dies nicht nur bei Laien wie mir der Fall ist, sondern auch bei ausgesprochenen Web-Experten aus Forschung, und Business beruhigt mich ein wenig, denn es zeigt, dass jeder seine Erfahrungen aus seinem jeweiligen Blickfeld zur Grundlage seines Urteils macht, und weniger allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten, die mir nicht bekannt sein könnten.
Somit kann ich mich ruhigen Gewissens in eine Reihe von Umfrageergebnissen der Expertenbefragung aus dem Jahr 2004
"The Future of the Internet" zum Thema Zukunft des Webs einreihen, und meine Gedanken zu diesem Thema aus meinem Artikel Zukunftsmusik
mit denen der „Profis“ abgleichen.
Die 1.286 Befragten waren sich vor allem in einem Punkt einig: Das Internet wird weiterhin, oder sogar mehr als bisher Angriffsziel von Hackern sein, die sich mehr auf den Backbone selbst, als auf einzelne Anwendungsmöglichkeiten selbst konzentrieren werden.
Ein, wenn nicht sogar mehr verheerende Angriffe werden die Folge sein.
Auch die weitere Verbreitung der Technik in alle Lebensbereiche ict eine Entwicklung, die scheinbar auf der Hand liegt.
Auch eine weitere Vermischung von Arbeit und Freizeit, bedingt durch die Möglichkeit der Arbeit von jedem Ort der Welt über Internetgestützte Arbeitslösungen sehen die Experten.
Erstaunlich finde ich die Positive Sichtweise der Befragten in Bezug auf die Kreativität des Internetnutzers, die durch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Information im WWW gegeben ist.
Eine solche Entwicklung würde auch mich erfreuen, allerdings kann ich hier nur auf meine Ausführungen zur Kommerzialisierung des Internets verweisen, und möchte fragen, wie viel Platz kommerzielle Nutzer den unliebsamen Kreativlingen lassen werden.
Extremistische Tendenzen werden auch ach Meinung der Profis nach wie vor Existieren, keine Spur von Lösungsansätzen ist hier zu finden, was mich ein Stück weit beunruhigt.
Immerhin 42% der Befragten erhoffen sich eine grössere Beteiligung der Bevölkerung am gesellschaftlichen Leben bedingt durch Internetnutzung.
Meiner Meinung ist dies ein Stück weit ein Wiederspruch in sich.
Zwar kann ich von zu Hause aus in einem gewissen Maß am gesellschaftlichen Leben Teilnehmen, aber eben nicht vollwertig.
Wer aber nichts Anderes mehr gewöhnt ist, wird sich am übrigen Teil des gesellschaftlichen Lebens wohl kaum beteiligen.
In die Selbe Richtung geht die Hoffnung von 39% der Befragten, dass Internet trage zur Erweiterung des eigenen sozialen Netzwerks bei.
Erschreckt hat mich die Prognose, dass menschen das Internet zukünftig mehr und mehr so nutzen, dass sie Informationen, welche sich nicht mit ihren eigenen Sichtweisen und ihren politischen und sozialen Problemen decken ausblenden.
Ich denke, die Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben, den sozialen Minimalkonsens und das allgemeine Verständnis für Probleme anderer Menschen, und damit die Folgen für die gesamte tolerante, aufgeklärte, mündige und selbst denkende Gesellschaft wären verheerend, womit dieser Punkt auch im Gegensatz zu vorher aufgeführten Punkten wie etwa des steigenden Bürgerengagements steht.
Eine steigende Wahlbeteiligung erhoffen sich die Experten von Onlinewahlen.
Höhere Wahlbeteiligung schön und gut. Wenn diese allerdings auf einem immer weniger breit gebildeten Meinungsbild fußt, wie eben beschrieben, bin ich mir nicht sicher, ob ich dies ernsthaft begrüßen kann und soll.
Alles in allem bleibt das Meiste Spekulation, und es ist nach wie vor schwer, gesicherte Aussagen über die Zukunft des Internet zu machen, wie uns bereits die Vergangenheit lehrt.
Denn auch im letzten Jahrzehnt hat sich Vieles anders entwickelt, als es der Laie, und eben auch der Profi vorausgesagt hätte…
Wie bereits festgestellt, nutzt jeder das Internet seiner Interessenlage nach anders.
So sind auch die jeweiligen Blickweisen, und Meinungen über das Medium verschieden.
Dass dies nicht nur bei Laien wie mir der Fall ist, sondern auch bei ausgesprochenen Web-Experten aus Forschung, und Business beruhigt mich ein wenig, denn es zeigt, dass jeder seine Erfahrungen aus seinem jeweiligen Blickfeld zur Grundlage seines Urteils macht, und weniger allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten, die mir nicht bekannt sein könnten.
Somit kann ich mich ruhigen Gewissens in eine Reihe von Umfrageergebnissen der Expertenbefragung aus dem Jahr 2004
"The Future of the Internet" zum Thema Zukunft des Webs einreihen, und meine Gedanken zu diesem Thema aus meinem Artikel Zukunftsmusik
mit denen der „Profis“ abgleichen.
Die 1.286 Befragten waren sich vor allem in einem Punkt einig: Das Internet wird weiterhin, oder sogar mehr als bisher Angriffsziel von Hackern sein, die sich mehr auf den Backbone selbst, als auf einzelne Anwendungsmöglichkeiten selbst konzentrieren werden.
Ein, wenn nicht sogar mehr verheerende Angriffe werden die Folge sein.
Auch die weitere Verbreitung der Technik in alle Lebensbereiche ict eine Entwicklung, die scheinbar auf der Hand liegt.
Auch eine weitere Vermischung von Arbeit und Freizeit, bedingt durch die Möglichkeit der Arbeit von jedem Ort der Welt über Internetgestützte Arbeitslösungen sehen die Experten.
Erstaunlich finde ich die Positive Sichtweise der Befragten in Bezug auf die Kreativität des Internetnutzers, die durch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Information im WWW gegeben ist.
Eine solche Entwicklung würde auch mich erfreuen, allerdings kann ich hier nur auf meine Ausführungen zur Kommerzialisierung des Internets verweisen, und möchte fragen, wie viel Platz kommerzielle Nutzer den unliebsamen Kreativlingen lassen werden.
Extremistische Tendenzen werden auch ach Meinung der Profis nach wie vor Existieren, keine Spur von Lösungsansätzen ist hier zu finden, was mich ein Stück weit beunruhigt.
Immerhin 42% der Befragten erhoffen sich eine grössere Beteiligung der Bevölkerung am gesellschaftlichen Leben bedingt durch Internetnutzung.
Meiner Meinung ist dies ein Stück weit ein Wiederspruch in sich.
Zwar kann ich von zu Hause aus in einem gewissen Maß am gesellschaftlichen Leben Teilnehmen, aber eben nicht vollwertig.
Wer aber nichts Anderes mehr gewöhnt ist, wird sich am übrigen Teil des gesellschaftlichen Lebens wohl kaum beteiligen.
In die Selbe Richtung geht die Hoffnung von 39% der Befragten, dass Internet trage zur Erweiterung des eigenen sozialen Netzwerks bei.
Erschreckt hat mich die Prognose, dass menschen das Internet zukünftig mehr und mehr so nutzen, dass sie Informationen, welche sich nicht mit ihren eigenen Sichtweisen und ihren politischen und sozialen Problemen decken ausblenden.
Ich denke, die Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben, den sozialen Minimalkonsens und das allgemeine Verständnis für Probleme anderer Menschen, und damit die Folgen für die gesamte tolerante, aufgeklärte, mündige und selbst denkende Gesellschaft wären verheerend, womit dieser Punkt auch im Gegensatz zu vorher aufgeführten Punkten wie etwa des steigenden Bürgerengagements steht.
Eine steigende Wahlbeteiligung erhoffen sich die Experten von Onlinewahlen.
Höhere Wahlbeteiligung schön und gut. Wenn diese allerdings auf einem immer weniger breit gebildeten Meinungsbild fußt, wie eben beschrieben, bin ich mir nicht sicher, ob ich dies ernsthaft begrüßen kann und soll.
Alles in allem bleibt das Meiste Spekulation, und es ist nach wie vor schwer, gesicherte Aussagen über die Zukunft des Internet zu machen, wie uns bereits die Vergangenheit lehrt.
Denn auch im letzten Jahrzehnt hat sich Vieles anders entwickelt, als es der Laie, und eben auch der Profi vorausgesagt hätte…
0700fabsen00 - 13. Nov, 18:25
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