WTF 1.0
Ich gebe zu, ich bin eher einer der I-Net Nutzer, die zwar in ihrer gewohnten Umgebung ganz gut zurecht kommen, aber viel zu selten ohne Tipps von Anderen mal über den Tellerrand ihres kleinen behaglichen Nests in Form der eigenen Linkliste blicken.
So muss ich auch gestehen, dass das Web 2.0 völlig an mir vorbeigegangen ist.
Da gibt’s doch tatsächlich ein neues WWW, und ich bin noch in Version 1.0 unterwegs und bekomme
keine Updateaufforderung?
Was muss ich tun? Wo muss ich mich anmelden? Was kostet es?
*googlegoogle*
aaah
ahaaa
das alles ist 2.0 ?
*ratterratter*
Drum n Bass - nice!
Na wenn das so ist... – Schock bekämpfen, Puls runterfahren, wieder auf den Stuhl hieven.
Alles halb so schlimm – Ich bin ja längst Web 2.0 user, zum Beispiel just in diesem Moment– ja warum sagt mir das denn keiner?
Wohlmöglich, weil die plakative Terminologie völlig nebensächlich ist.
Das Internet hat sich im Laufe der Zeit ständig gewandelt, wie es Dinge, die in Benutzung sind nun mal so an sich haben.
Spricht man seit der Erfindung von Handyklingeltonwerbung im TV vom Fernsehen X.0? Nein.
Aber nun ist dieser Begriff in der Welt, und es gilt über ihn hinwegzusehen, und sich dem Inhaltlichen zu widmen.
Das Web 2.0, die „architecture of participation“ setzt auf den User, der eben auch Produzent ist.
Es basiert auf dem Mitwirken des einzelnen, ein veranschaulichendes Beispiel ist die Open Source Bewegung.
Weg vom Kommerz, hin zur virtuellen sozialen Gemeinschaft heißt die Devise.
Gemeinsam wird am Wissensschatz gefeilt, werden Erlebnisse im Blog für alle niedergeschrieben, wird gänzlich neue Software erarbeitet.
Wer hier nicht begeistert aufschreit hat entweder kein Netz, oder heisst Bill Gates und bangt um seine Microsoft Encarta.
Als Vorreiter dieser Entwicklung werden Google, Amazon und ebay genannt.
Mitbestimmung der User in allen Ehren, aber hier handelt es sich nichtsdestotrotz um profitorientierte Unternehmen, sprich die Mitgestaltung geht genau bis dahin ,wo dieser Profit gefährdet ist.
So begeistert ich auch von vielen Entwicklungen wie Peer-to-Peet Börsen, Wikis und Ähnlichem bin, ist es nötig, eine Trennlinie zwischen profit- und non-profit Projekten zu ziehen.
Denn wenn diese Grenzen zu sehr verwischt werden, könnte der Euphorie in der Mitgestaltung schnell Ernüchterung folgen, und zwar genau dann, wenn man, im Glauben, für „die gute Sache“, die Community Arbeit investiert, und sich Andere mit dieser bereichern.
So muss ich auch gestehen, dass das Web 2.0 völlig an mir vorbeigegangen ist.
Da gibt’s doch tatsächlich ein neues WWW, und ich bin noch in Version 1.0 unterwegs und bekomme
keine Updateaufforderung?
Was muss ich tun? Wo muss ich mich anmelden? Was kostet es?
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ahaaa
das alles ist 2.0 ?
*ratterratter*
Drum n Bass - nice!
Na wenn das so ist... – Schock bekämpfen, Puls runterfahren, wieder auf den Stuhl hieven.
Alles halb so schlimm – Ich bin ja längst Web 2.0 user, zum Beispiel just in diesem Moment– ja warum sagt mir das denn keiner?
Wohlmöglich, weil die plakative Terminologie völlig nebensächlich ist.
Das Internet hat sich im Laufe der Zeit ständig gewandelt, wie es Dinge, die in Benutzung sind nun mal so an sich haben.
Spricht man seit der Erfindung von Handyklingeltonwerbung im TV vom Fernsehen X.0? Nein.
Aber nun ist dieser Begriff in der Welt, und es gilt über ihn hinwegzusehen, und sich dem Inhaltlichen zu widmen.
Das Web 2.0, die „architecture of participation“ setzt auf den User, der eben auch Produzent ist.
Es basiert auf dem Mitwirken des einzelnen, ein veranschaulichendes Beispiel ist die Open Source Bewegung.
Weg vom Kommerz, hin zur virtuellen sozialen Gemeinschaft heißt die Devise.
Gemeinsam wird am Wissensschatz gefeilt, werden Erlebnisse im Blog für alle niedergeschrieben, wird gänzlich neue Software erarbeitet.
Wer hier nicht begeistert aufschreit hat entweder kein Netz, oder heisst Bill Gates und bangt um seine Microsoft Encarta.
Als Vorreiter dieser Entwicklung werden Google, Amazon und ebay genannt.
Mitbestimmung der User in allen Ehren, aber hier handelt es sich nichtsdestotrotz um profitorientierte Unternehmen, sprich die Mitgestaltung geht genau bis dahin ,wo dieser Profit gefährdet ist.
So begeistert ich auch von vielen Entwicklungen wie Peer-to-Peet Börsen, Wikis und Ähnlichem bin, ist es nötig, eine Trennlinie zwischen profit- und non-profit Projekten zu ziehen.
Denn wenn diese Grenzen zu sehr verwischt werden, könnte der Euphorie in der Mitgestaltung schnell Ernüchterung folgen, und zwar genau dann, wenn man, im Glauben, für „die gute Sache“, die Community Arbeit investiert, und sich Andere mit dieser bereichern.
0700fabsen00 - 22. Nov, 21:56
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