Es war einmal
Es war einmal ein Dänz Klup, dessen Homepage mittlerweile nicht mehr erreichbar ist, der wollte elitär sein. Jedoch in einer Stadt, die dafür nicht unbedingt gemacht ist. Es wurde groß umgebaut und die Werbetrommel gerührt.
Alle Welt sprach darüber, allerdings eher in die Richtung gehend, dass das ja wohl nix wird, hier in dieser Stadt und mit diesem Konzept. Allerdings hoffte man auch, dass sich die Verantwortlichen darum ebenfalls einen Kopf gemacht hatten und das ganze sicher gut durchkalkuliert haben und die Nische groß genug zu sein scheint.
Dann machte der Laden auf, verlangte für Großstädte, zu denen sich hiesige ja auch zählt, mittelmäßige zehn Euro Eintritt und Unterstrich auch damit nochmals den elitären Anspruch. Dass in hiesigen Gefilden schon bei fünf Euro Eintritt geächzt wird schien kein Hindernis - auch hier dachte man noch an das gut durchgerechnete Konzept.
In der folgenden Zeit wurde es etwas stilla um die Villa.
Was jedoch auffiel waren die krampfhaften Versuche an Publikum zu kommen - wo war also der wohlüberlegte Businessplan?
Also weg mit dem Konzept und nach Zielgruppen gebückt, die eigentlich draußen bleiben sollten.
Zunächst wurden die Studierenden entdeckt, von denen man sich doch zunächst fernhalten wollte, als man auf gutverdienende PR Tanjaanjas schielte, von denen es hier ja bekanntlich ganze Hundertschaften gibt.
Doch auch Studipartys schienen nicht den nötigen erfolg zu bringen, also noch ein stück tiefer bücken.Es folgte der freie Eintritt zum Altstadtfest. Der Otto normalaltstadtfestbesucher, voll bis zum Haaransatz, laut, infantil und unangenehm ist sicherlich auch eine der beliebtesten Zielgruppen, der man sich hingibt als elitärer Dänz Klup.
Aber nichtmal die völlige Öffnung der Zielgruppe scheint dem Schuppen zu helfen.
Wo mancher aufgeben würde, weil man sich tiefer als bis zum Boden ja nicht bücken kann, gehen andere ins Bodenlose.
Inzwischen will man überhaupt keinen Eintritt mehr, verschleudert jegliche Besoffenmacher selbst für diese Stadt unvergleichlich günstig und bewirbt den Ausverkauf zusammen mit Antenne West im Radio - einmalig!
Da ich mir nicht sicher bin, ob die bisher ungebremste Talfahrt aufzuhalten ist, möchte ich die Zeit nutzen, um einer der ersten zu sein, der sich schon mal vorsorglich verabschiedet, ehe es Andere tun - Adieu.
Alle Welt sprach darüber, allerdings eher in die Richtung gehend, dass das ja wohl nix wird, hier in dieser Stadt und mit diesem Konzept. Allerdings hoffte man auch, dass sich die Verantwortlichen darum ebenfalls einen Kopf gemacht hatten und das ganze sicher gut durchkalkuliert haben und die Nische groß genug zu sein scheint.
Dann machte der Laden auf, verlangte für Großstädte, zu denen sich hiesige ja auch zählt, mittelmäßige zehn Euro Eintritt und Unterstrich auch damit nochmals den elitären Anspruch. Dass in hiesigen Gefilden schon bei fünf Euro Eintritt geächzt wird schien kein Hindernis - auch hier dachte man noch an das gut durchgerechnete Konzept.
In der folgenden Zeit wurde es etwas stilla um die Villa.
Was jedoch auffiel waren die krampfhaften Versuche an Publikum zu kommen - wo war also der wohlüberlegte Businessplan?
Also weg mit dem Konzept und nach Zielgruppen gebückt, die eigentlich draußen bleiben sollten.
Zunächst wurden die Studierenden entdeckt, von denen man sich doch zunächst fernhalten wollte, als man auf gutverdienende PR Tanjaanjas schielte, von denen es hier ja bekanntlich ganze Hundertschaften gibt.
Doch auch Studipartys schienen nicht den nötigen erfolg zu bringen, also noch ein stück tiefer bücken.Es folgte der freie Eintritt zum Altstadtfest. Der Otto normalaltstadtfestbesucher, voll bis zum Haaransatz, laut, infantil und unangenehm ist sicherlich auch eine der beliebtesten Zielgruppen, der man sich hingibt als elitärer Dänz Klup.
Aber nichtmal die völlige Öffnung der Zielgruppe scheint dem Schuppen zu helfen.
Wo mancher aufgeben würde, weil man sich tiefer als bis zum Boden ja nicht bücken kann, gehen andere ins Bodenlose.
Inzwischen will man überhaupt keinen Eintritt mehr, verschleudert jegliche Besoffenmacher selbst für diese Stadt unvergleichlich günstig und bewirbt den Ausverkauf zusammen mit Antenne West im Radio - einmalig!
Da ich mir nicht sicher bin, ob die bisher ungebremste Talfahrt aufzuhalten ist, möchte ich die Zeit nutzen, um einer der ersten zu sein, der sich schon mal vorsorglich verabschiedet, ehe es Andere tun - Adieu.
0700fabsen00 - 14. Jul, 15:27
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
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carrry (Gast) - 18. Jul, 17:43
oh juhuu. dann kann ich ja auch noch mal reinschauen, wo kein dresscode mich aufhält! hoffentlich schaff ichs noch rechtzeitig zurück in die großstadt!






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